Hanftropfen (CBD) und Migräne

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Es sticht, pocht, pulsiert und drückt – oft ist eine Migräne kaum auszuhalten. Da die Ursache der Migräne bis heute nicht behandelt werden kann, geht es in der Therapie vor allem darum, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Ist CBD dazu geeignet?

Trotz aller Forschungen sind die genauen Ursachen von Migräne bis heute nicht eindeutig geklärt. Da Migräne oft familiär gehäuft auftritt, wird vermutet, dass u.a. die Gene eine Rolle spielen.

Was ist Migräne?

Migräne ist eine Art von Kopfschmerz, der meist nur auf einer Seite des Kopfes auftritt und pulsiert. Die Schmerzen nehmen bei Bewegung (Gehen, Kopfbeugen) zu. Dabei liegt das Schmerzzentrum oft rund um das Auge. Gleichzeitig treten oft weitere Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit auf. Die Attacken können zwischen 4 und 72 Stunden andauern.

Was ist bei Migräne die sogenannte Aura?

Manche Patienten haben vor dem Migräneanfall eine Aura. Darunter versteht man Wahrnehmungsstörungen wie z.B. Sehstörungen oder Schwindel, die eine Migräne ankündigen.

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Medizinische Wirkung von CBD

Der medizinische Einsatz der Hanfpflanze wurde bereits vor 5000 Jahren erfolgreich praktiziert.  CBD, kurz für Cannabidiol, ist nach THC die zweitwichtigste Verbindung in der Cannabispflanze. Bis heute sind 2 Medikamente mit CBD in der EU zugelassen. Zur Gewinnung von CBD Öl werden legale Hanfsorten verwendet, die weniger als 0,3 Prozent THC enthalten. Daher machen Hanftropfen nicht „high“ und die Einnahme ist gesetzlich erlaubt.

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) macht CBD nicht süchtig und ist auch nicht gesundheitsschädigend.

Zu dieser Sichtweise haben auch zahlreiche Studien, die die gesundheitlichen Vorteile untersuchen, beigetragen. CBD zählt zu den Cannabinoiden. Diese stimulieren einen Teil unseres Nervensystems (Endocannabinoid-System, kurz auch ECS genannt). Auch der Körper selbst kann Cannabinoide produzieren.

Das ECS reguliert in unserem Körper verschiedene Prozesse. Beispiele dafür sind unter anderem auch:

Diese Effekte sind gerade in der Medizin von großem Interesse. Darum wird auch die Wirkung von CBD laufend erforscht.

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Der Zusammenhang von ECS und Migräne

Einige Studien haben gezeigt, dass Cannabinoide im Vergleich zu herkömmlichen Schmerzmitteln bis zu zwanzigmal wirksamer bei Entzündungen sind. Somit könnten sie dazu beitragen, den Bedarf an herkömmlichen Schmerzmitteln zu reduzieren.

Es gibt zahlreiche klinische Studien, die den Einsatz von CBD bei Schmerzen und Entzündungen untersuchen.

Man vermutet, dass CBD Schmerzrezeptoren im Gehirn blockiert und eine Weiterleitung von Schmerzen verhindert. Dadurch sinkt die Schmerzempfindlichkeit.

Übelkeit und Erbrechen

Das Glückshormon Serotonin reguliert Stimmung und Emotionen. Zusätzlich spielt dieser Botenstoff aber auch eine zentrale Rolle bei der Schmerzempfindung und steuert Übelkeit und Erbrechen. Bei Migräne schwanken die Serotoninwerte enorm. Vor dem Migräneanfall steigt die Serotoninkonzentration stark an. Danach aber sinkt der Spiegel auf einen extrem niedrigen Wert.

Das Cannabinoide regulieren den Serotoninspiegel.

Über das ECS (Endocannabinoid-System) reguliert unser Körper die Ausschüttung von Botenstoffen, wie etwa Serotonin oder Stresshormone.  Bleiben die Serotoninwerte im Gleichgewicht verbessern sich nicht nur Schmerzen sondern auch Übelkeit und Erbrechen werden gehemmt.

Zusammenfassung

Untersuchungen belegen auf faszinierende Weise den Zusammenhang zwischen Endocannabinoiden und Migräne. Einerseits sind die genauen ECS-abhängigen Mechanismen, die der Migräne zugrunde liegen, nicht vollständig ermittelt. Andererseits deuten die verfügbaren Ergebnisse stark darauf hin, dass die Aktivierung des ECS ein vielversprechendes therapeutisches Instrument zur Verringerung Ursachen darstellen könnte, die an Migräneattacken beteiligt sind.

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Claudia M. 21. December um 10:51 Antworten
Nachdem ich über ein Jahr lang mit CBD-Öl experimentiert habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass es bei meiner Migräne geholfen hat, die mit zunehmendem Alter häufiger geworden ist. Das CBD scheint sowohl bei Migräne-Symptomen zu helfen, wenn ich die Tropfen zu Beginn einer Migräne-Aura einnehme, als auch als Vorsichtsmaßnahme, wenn ich vor dem Schlafengehen ein paar Tropfen auf meine Schläfen auftrage.
Richard B. 11. December um 11:35 Antworten
Meine Cluster-Kopfschmerzen haben so gut wie aufgehört und die Schmerzen, die ich zeitweise noch bekomme, sind viel geringer.
Lena Holm 07. December um 06:48 Antworten
CBD-Tropfen werden vor allem zur Entspannung empfohlen, sollen aber auch Beschwerden wie etwa Migrane oder Unruhe lindern. Medizinisch ist die Wirkung der niedrig-dosierten CBD-Produkte jedoch umstritten. 

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