Hanftropfen (CBD, Cannabidiol, Hanföl) und Allergien

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Viele Allergiker suchen Alternativen, um den Bedarf an chemischen Mitteln so gering wie möglich zu halten. Wie entstehen Allergien und gibt es einen Zusammenhang von CBD und Allergien?

Der Frühling erweist sich für jeden Vierten von uns als Jahreszeit mit einer quälenden Kehrseite: sie leiden an einer Pollenallergie. Juckende, tränende Augen, laufende Nase und Atemnot sind nur einige der möglichen Symptome. Aber auch Hausstaub, Metalle oder Tierhaare können eine Allergie auslösen.

Wie entsteht eine Allergie?

Bei Allergien tricksen harmlose Stoffe aus der Umgebung (z.B. Pollen, Tierhaare, …) unser Immunsystem aus. In Folge dessen hält es sie für schädlich und reagiert mit einer übertriebenen Abwehrreaktion. Dabei schüttet unser Immunsystem Histamin aus. Somit entstehen die unangenehmen Symptome einer Allergie: laufende Nase, geschwollene Nasenschleimhaut, Niesen, Juckreiz, sowie tränende und gereizte Augen. Auch Folgeerkrankungen wie Asthma bronchiale sind durch eine unbehandelte Allergie möglich.

Studien untersuchen, wie Cannabinoide das Immunsystem und damit auch Entzündungen beeinflussen.

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Was ist CBD?

CBD, kurz für Cannabidiol, ist ein Cannabinoid und nach THC die zweitwichtigste Verbindung in der Cannabispflanze. Zur Gewinnung von CBD Ölen werden legale Hanfsorten verwendet, die weniger als 0,3 Prozent THC enthalten.

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) macht CBD nicht süchtig und ist auch nicht gesundheitsschädigend.

Somit ist auch die Einnahme von CBD Öl legal.  

Medizinische Wirkung von CBD

In der EU sind 2 Medikamente mit CBD zugelassen. Cannabinoide, wie CBD, stimulieren einen Teil unseres Nervensystems (Endocannabinoid-System, kurz auch ECS genannt). Auch unser Körper selbst kann Cannabinoide produzieren.

Das ECS reguliert in unserem Körper verschiedene Prozesse. Beispiele dafür sind:

Einerseits empfiehlt die WHO, die Forschung an Medikamenten mit CBD zu verstärken. Andererseits bedeutet dies zunehmende Konkurrenz für die herkömmlichen Medikamente der Pharmaindustrie. Ein Medikament mit CBD speziell gegen Allergie gibt es noch nicht. Dass jedoch Immunzellen Rezeptoren für Cannabinoide haben, legt nahe, dass Cannabinoide eine wichtige Rolle für das Immunsystem spielen.

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Entzündungen sind die Ursachen für allergische Reaktionen.

Allergische Beschwerden können immer dann entstehen, wenn Allergene mit der Atemluft in die Schleimhaut gelangen und eine allergische Reaktion auslösen.

Dabei reagiert das Immunsystem überempfindlich und setzt Histamin frei.

In der Folge schwillt die Haut an, die Nase läuft, Augen tränen, Juckreiz setzt ein, Quaddeln entstehen oder die Atemwege verengen sich.

Das köpereigene Endocannabinoidsystem (ECS) unterdrückt Entzündungen.

Um Entzündungen entgegen zu wirken, schüttet auch der Körper Cannabinoide über das ECS aus. Auf diese Weise unterdrückt der Körper die Freisetzung von Entzündungsstoffen, wie z.B. Histamin.

Stress, Angst und depressive Verstimmungen können eine Allergie verschlimmern.

Auch unsere Emotionen werden über das ECS reguliert. Sind genügend Cannabinoide vorhanden, steigt der Serotoninspiegel (Glückshormon). In der Folge verbessert sich das allgemeine Wohlbefinden und der Körper wird widerstandsfähiger gegen Stress. Zusätzlich ist auch ein erholsamen Schlaf vom ECS abhängig..

Wie werden Hanftropfen eingenommen?

Jeder Mensch reagiert verschieden. Wir empfehlen mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und die Menge dann langsam kontinuierlich zu steigern, bis sich die gewünschten Effekte einstellt haben.

  • Hanftropfen 5%: 3 bis 4 mal täglich 5 Tropfen direkt unter die Zunge. Mit 1 x täglich 5 Tropfen beginnen und bei Bedarf Dosis erhöhen.
  • Hanftropfen 10%: 3 bis 5 mal täglich 2 Tropfen direkt unter die Zunge. Mit 1 x täglich 2 Tropfen beginnen und bei Bedarf Dosis erhöhen.
  • Hanftropfen 20%: 1 bis 5 mal täglich 1 Tropfen direkt unter die Zunge. Mit 1 x täglich 1 Tropfen beginnen und bei Bedarf Dosis erhöhen.
  • Hanftropfen 25%: 1 bis 4 mal täglich 1 Tropfen direkt unter die Zunge. Mit 1 x täglich 1 Tropfen beginnen und bei Bedarf Dosis erhöhen.

Zusammenfassung:

Allergiker leiden je nach Auslöser unter starkem Schnupfen, Husten, Asthma, Augenentzündungen, Darmproblemen oder Hautekzemen. Trotz des Mangels an Studien am Menschen experimentiert eine beachtliche Anzahl an Patienten mit CBD, um ihre Allergiesymptome zu lindern. Fest steht, dass auch der Körper selbst Cannabinoide produzieren kann, um Entzündungen abzuschwächen. Dadurch werden auch die typischen Beschwerden einer Allergie gemildert.

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Klaus L. 05. May um 17:32 Antworten
Ich hatte nicht erwartet, dass meine saisonalen Allergien - die ziemlich schwerwiegend sind - und damit auch mein Asthma mit CBD vollständig neutralisiert werden. Diesmal kann ich im Frühling BEIDE Lungen und Nasenlöcher durchatmen, ohne mich in Cetirizin ertränken zu müssen.

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