Hanftropfen (CBD Öl) während der Wechseljahre

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Die Wechseljahre sind eine Lebensphase, keine Krankheit. Jedoch sind unangenehme Begleiterscheinungen ziemlich herausfordernd. Gibt CBD Hoffnung, diesen Lebensabschnitt leichter zu meistern?

Die Menopause ist eine Zeit des Umbruchs. Einerseits haben viele Frauen mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen. Andererseits macht ihnen unsere vom Jugendwahn geprägte Gesellschaft durch dumme Vorurteile das Leben schwer. Trotzdem braucht keine Frau in Endzeitstimmung zu verfallen. Denn auch das gehört in die Zeit des Wechsels: mutig sein, zu sich zu stehen und die sein, die man ist.

Was sind die Wechseljahre?

Die Wechseljahre (Menopause, Klimakterium) sind Phasen der hormonellen Umstellung. Mit dem Absinken des Hormonspiegels sind einige körperliche Veränderungen verbunden, die dann zu den typischen Beschwerden führen können. Da auch Endocannabinoide den Hormonhaushalt regulieren, erhoffen sich viele Frauen mit CBD diese Lebensphase angenehmer zu gestalten.

Was ist CBD?

CBD, kurz für Cannabidiol, zählt zu den Cannabinoiden. Es ist nach THC die zweitwichtigste Verbindung in der Cannabispflanze. Zur Gewinnung von CBD-Ölen werden legale Hanfsorten verwendet, die viel CBD, aber weniger als 0,3 Prozent THC enthalten. Daher ist auch die Einnahme völlig legal.

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) macht CBD nicht süchtig und ist auch nicht gesundheitsschädigend.

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Wie wirkt CBD?

CBD wird medizinisch verwendet. Bis heute sind 2 Medikamente mit CBD in der EU zugelassen. Cannabinoide, wie CBD, stimulieren einen Teil unseres Nervensystems (Endocannabinoid-System, kurz auch ECS genannt). Auch der Körper selbst produziert Cannabinoide.

Das ECS reguliert in unserem Körper verschiedene Prozesse. Beispiele dafür sind:

Daher ist auch CBD in der Medizin weiterhin von großem Interesse und soll auf Empfehlung der WHO weiter erforscht werden. Allerdings bedeutet dies zunehmende Konkurrenz für die herkömmlichen Medikamente der Pharmaindustrie. Somit ist es nicht überraschend, dass die Pharmalobby einschlägige Gesetze zum Vorteil der Industrie und zur Gewinnmaximierung zurechtbiegt.

Wie reagiert das ECS auf typische Symptome der Menopause?

Hitzewallungen

Die Ursache von Hitzewallungen während der Wechseljahre liegt meist in der hormonellen Umstellung. Der Östrogenspiegel sinkt, gleichzeitig schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie z.B. Adrenalin aus. Dadurch steigt sowohl der Blutdruck als auch die Puls- und Atemfrequenz. Der Körper läuft sozusagen auf Hochtouren. Im Zuge dessen wird auch die Wärmeregulation im Gehirn fehlgesteuert.  Der Köper empfindet die Umgebungstemperatur kälter als sie ist und reagiert mit Erhitzen und unkontrollierbaren Schweißausbrüchen. Einerseits schüttet der Körper Cannabinoide aus, um den Östrogenspiegel zu regulieren. Andererseits wird so auch die übermäßige Ausschüttung von Stresshormonen reduziert. Somit sind Menschen mit genügend Endocannabinoiden entspannter und bewahren leichter einen kühlen Kopf.

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Schlafstörungen

Über die Hälfte der Frauen leidet in den Wechseljahren unter Schlafstörungen. In erster Linie spielt natürlich der veränderte Hormonhaushalt eine Rolle. Doch auch die Seele ist in den Wechseljahren häufig in Aufruhr. Kreisende Gedanken z. B. über das Älterwerden können auch das Einschlafen erschweren. Auch das Schlafverhalten wird vom Körper über das ECS reguliert. Endocannabinoide machen nicht unbedingt schläfrig, sondern wirkt entspannend.

So hilft sich der Körper, die eigene innere Unruhe besser zu verarbeiten.

Diverse Störfaktoren, die uns vom Schlaf abhalten, werden ausgeblendet. Damit verlängert sich die Gesamtschlafzeit. Ebenso wird die Schlafqualität verbessert. Körper und Geist bekommen die Möglichkeit sich zu erholen, und man wacht am nächsten Morgen nicht völlig ausgelaugt auf.

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Stimmungsschwankungen, Depression

Die Hauptursache für Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren ist auch hier wieder der sinkende Östrogenspiegel. Das Hormon steuert nämlich nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die Ausschüttung von Serotonin, einem Botenstoff, der für seelisches Gleichgewicht und gute Laune sorgt.

Einige psychische Erkrankungen, werden derzeit in klinischen Studien mit CBD behandelt.

Dabei nehmen Forscher an, dass CBD die Ausschüttung von Serotonin (Glückshormon) über Rezeptoren im ECS fördert. In der Folge verbessert sich das allgemeine Wohlbefinden. Durch einen ausgeglichenen Serotoninspiegel resultieren ein inneres Gleichgewicht, Zufriedenheit und bessere Laune, sowie erhöhte Unternehmenslust. Auch Patienten mit Angst wurden mit CBD in klinischen Studien behandelt.  Dabei wurde beobachtet, wie CBD über das ECS die übermäßige Ausschüttung sogenannter Angstbotenstoffe hemmen kann. In der Folge reagierten Patienten entspannter und weniger panisch.

Kopfschmerzen, Migräne

Auch hier sind wieder Hormonschwankungen die Auslöser, warum sich Kopfschmerzen und Migräne in den Wechseljahren verstärken können.

Klinische Studien, untersuchten den Einsatz von CBD bei Schmerzen und Entzündungen.

Man vermutet, dass, CBD im Gehirn Rezeptoren des ECS für Schmerzen und Entzündungen hemmt und so die Weiterleitung von Schmerzen verhindert. Somit wird der Weg für Stoffe blockiert, die Entzündungen verursachen und den Schmerz auslösen können. Da auch Übelkeit und Brechreiz während einer Migräneattacke über den Serotoninspiegel gesteuert werden, spielt auch der Zusammenhang zwischen Cannabinoiden und Serotonin eine Rolle.

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Schmerzen der Muskeln und Gelenke

Noch eher wenig beachtet, aber dennoch häufig sind Gelenkbeschwerden in der Menopause. Am stärksten sind die Symptome meistens im Knie und im Nacken, gefolgt von Rücken, Händen, Schultern und Hüfte. Medizinisch wird CBD bereits gegen schmerzhafte Muskelkrämpfe von Patienten mit MS angewendet.

Osteoporose (Knochenabbau)

Der Knochenabbau ist bei älteren Frauen auf den sinkenden Östrogenspiegel zurückzuführen. Östrogene fördern nicht nur die Aufnahme von Kalzium, sondern unterstützen die Zellen, die für den Knochenaufbau, verantwortlich sind.

Rezeptoren für Cannabinoide (CB1 und CB2) sind auch im Knochengewebe vorhanden und haben Einfluss auf die Knochendichte.

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Gewichtszunahme

Gewichtszunahme in den Wechseljahren ist keine Seltenheit. Denn mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel und der Anteil an Muskelmasse sinkt. Da aber Muskeln viele Kalorien verbrennen, bedeuten weniger Muskeln auch weniger Energieverbrauch. Somit legen viele Frauen in den Wechseljahren an Gewicht zu, obwohl sie nicht mehr essen als zuvor.  Das gilt übrigens auch für Männer. 😊 CBD-Befürworter glauben, dass Hanftropfen gegen Heißhunger und bei der Fettverbrennung helfen. Tatsächlich gibt es auch Studien über die Rolle von Cannabinoiden bei Übergewicht.

Vermindertes sexuelles Verlangen (Libido)

Die Libido kann aufgrund verschiedener Faktoren während der Wechseljahre stark abnehmen. Auf der einen Seite leiden viele Frauen durch den sinkenden Östrogenspiegel an Scheidentrockenheit. Betroffene haben häufig Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Somit ist die mangelnde Lust eine nachvollziehbare Konsequenz. Auf der anderen Seite stehen der Lust auf Sex manchmal seelische Faktoren im Weg. Stress und Alltagssorgen sind für viele Frauen wahre Stimmungskiller. Auch in diesem Fall gibt es klinische Studien, wobei CBD bei psychischen Erkrankungen angewendet wurde. Sind Stress und Ängste abgebaut, öffnen sich auch die Türen zu einem erfüllten Sexualleben.

Zusammenfassung über CBD während der Wechseljahre

Der Körper hat in der Zeit des Wechsels vieles zu bewältigen. Trotzdem braucht keine Frau in Endzeitstimmung zu verfallen. Denn auch das gehört in die Zeit des Wechsels: mutig sein, zu sich zu stehen und die sein, die man ist. Daher experimentieren viele Frauen gerne mit CBD, wenn die Situation im Alltag durch Wechselbeschwerden zu belastend wird. Zusätzlich geben klinische Studien darüber Auskunft, ob CBD bei Schlafproblemen, Stimmungsschwankungen oder Schmerzen helfen kann.

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