Mit Hilfe von CBD mit dem Rauchen aufhören? Geht das?

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Menschen mit diversen Süchten und Abhängigkeiten werden mit CBD in klinischen Studien erfolgreich behandelt. Das schürt auch bei Rauchern die Hoffnung, mit Hilfe von CBD endlich mit dem Rauchen aufhören zu können.

Jeder Erwachsene weiß, dass Rauchen die Gesundheit belastet und das Risiko für viele Krankheiten erhöht. Trotzdem fällt es den meisten Rauchern schwer, sich diese Sucht abzugewöhnen. Mehrere Studien zeigten, dass durch CBD das Rauchverlangen reduziert werden könnte.

Was ist CBD?

CBD, kurz für Cannabidiol, ist ein Cannabinoid. Nach THC ist es die zweitwichtigste Verbindung in der Cannabispflanze. Zur Gewinnung von CBD Öl werden legale Hanfsorten verwendet, die weniger als 0,3% THC enthalten. Daher ist die Einnahme auch völlig legal.

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) macht CBD nicht süchtig und ist auch nicht gesundheitsschädigend.

Zu dieser Sichtweise haben auch zahlreiche Studien, die die gesundheitlichen Vorteile untersuchen, beigetragen.

Medizinische Wirkung von CBD

Der medizinische Einsatz der Hanfpflanze wurde bereits vor 5000 Jahren erfolgreich praktiziert. Cannabinoide wie CBD stimulieren einen Teil unseres Nervensystems (Endocannabinoid-System, kurz auch ECS genannt). 2 Medikamente mit CBD sind in der EU zugelassen. Auch der Körper selbst kann Cannabinoide produzieren.

Das ECS reguliert in unserem Körper verschiedene Prozesse. Beispiele dafür sind unter anderem auch:

Diese Effekte sind gerade in der Medizin von großem Interesse. Darum wird auch die Wirkung von CBD laufend erforscht. Ebenso wird die Rolle des Endocannabinoidsystems bei der Nikotinsucht zunehmend anerkannt.

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Warum macht Nikotin abhängig?

Nikotin bewirkt, dass im Gehirn der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet wird. Dadurch wird dem Körper Glück oder Lust signalisiert. Somit verbindet das Gehirn den Zigarettenkonsum mit einem Belohnungseffekt, indem ein Wohlgefühl entsteht. Sinkt der Dopaminspiegel, entsteht erneutes Verlangen nach einer Zigarette. Bleibt die Nikotinzufuhr jedoch aus, entstehen Entzugserscheinungen, wie StimmungsschwankungenNervositätgesteigerter Appetit, Konzentrations- und Schlafstörungen. Die gleichen Mechanismen sind übrigens auch bei anderen suchterzeugenden Substanzen, wie Alkohol oder THC zu beobachten.

Welche Abhängigkeiten und Süchte werden mit CBD in klinischen Studien behandelt?

Was fanden die Forscher dabei heraus?

CBD löscht das Suchtgedächnis

In klinische Studien wurde festgestellt, dass CBD bei Menschen die Erinnerung an den Wohlfühleffekt, den das Gehirn mit der suchauslösenden Substanz verknüpft hat, löscht. Zusätzlich hilft CBD, typische Rituale wieder zu verlernen, die ein Verlangen auslösen. In Folge dessen sank auch das Risiko für Rückfälle.

CBD lindert Entzugserscheinungen

Neben dem Suchtdruck erschweren weitere Faktoren einen Entzug:

Das ECS (Endocannabinoidsystem) beeinflusst die Art und Weise, wie sich eine Person fühlt und reagiert. Somit reguliert der Körper die Ausschüttung von Serotonin (Glückshormon) über das ECS. Gleichzeitig wird die Freisetzung von Stresshormonen ausgeglichen. Auch CBD tritt über bestimmte Rezeptoren mit dem ECS in Wechselwirkung.

Zusammenfassung über CBD und Nikotinentzug

Auch wenn es nicht einfach ist: Es ist immer der richtige Zeitpunkt für einen Rauchstopp. CBD ist sicher kein Wundermittel, um von der Zigarette loszukommen. Jedoch konnte in klinischen Studien festgestellt werden, dass CBD sehr wohl bei Menschen den Suchtdruck und Entzugserscheinungen lindern könnte. Das macht vielen zukünftigen Nichtrauchern Hoffnung, entspannter und glücklicher ans Ziel zu kommen. 

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